Wir brauchen eine bessere Fehlerkultur
Abstreiten, kleinreden, ablenken. Warum fällt es in der Politik so schwer, Fehler zuzugeben?
Abstreiten, kleinreden, ablenken. Warum fällt es in der Politik so schwer, Fehler zuzugeben?
Das Bundesparlament hat entschieden, dass es künftig eine Betreuungszulage geben soll. Wo das Geld dafür herkommen soll, müssen die Kantone schauen. Ein föderalistischer Sündenfall.
Wirtschaftspolitische Anliegen haben es an der Urne zunehmend schwer. Um Vertrauen und politische Mehrheiten zu gewinnen, braucht es neben Engagement und Leidenschaft eine solide Faktenbasis. Die Themenkampagne Finanzfakten der Handelskammer beider Basel liefert fundiert recherchierte Argumente zur Finanz- und Steuerpolitik.
Die Einnahmen des Kantons wachsen. Doch die Ausgaben wachsen noch stärker. Dennoch werden die Linken nicht müde, den Staatsabbau zu beklagen. Über ein linkes Narrativ, das schlicht falsch ist.
In einer Medienmitteilung vom 1. Juli 2025 hat der Regierungsrat mitgeteilt, dass er einen neuen Förderschwerpunkt für Klimaschutz, Biodiversität und Zirkularität beschlossen hat, der ab sofort gilt und der aus dem Swisslos-Fonds Basel-Stadt finanziert werden soll. Pro Jahr sollen hierfür maximal 675’000 Franken zur Projektförderung zur Verfügung stehen.
Am 28. September 2025 bietet sich die lang ersehnte Gelegenheit, den Eigenmietwert abzuschaffen. Gerne wird behauptet, er sorge für steuerliche Gleichbehandlung. Doch er führt im Gegenteil zu Ungleichbehandlung und damit zu Ungerechtigkeit. Deshalb gehört er endlich weg.
Der Swisslos-Fonds ist ein beliebtes Instrument von Kantonsregierungen zur Finanzierung von Projekten, ohne das Parlament fragen zu müssen. Dabei verstösst der Regierungsrat gerne gegen seine eigene Verordnung.
Mit dem Basler Standortpaket setzt der Kanton Basel-Stadt die OECD-Mindeststeuer um. Der breit abgestützte Kompromiss fördert Forschung, Gesellschaft und Umwelt und trägt so dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort Basel auch in Zukunft international konkurrenzfähig und attraktiv bleibt.
Der Grosse Rat wird in den kommenden Monaten einige grundsätzliche Debatten über die Finanzpolitik des Kantons führen. Eine kleine Übersicht.
Bei familieninterner Unternehmensnachfolge an direkte Nachkommen fallen im Kanton Basel-Stadt keine Schenkungs- oder Erbschaftssteuern an. Theoretisch könnte ein Unternehmen für CHF 1 übergeben werden, ohne erbschafts- und schenkungssteuerliche Folgen. Viele KMUs können jedoch nicht an direkte Nachkommen übergeben werden.