10. November 2010

Mit jungen Kandidaten in die liberale Zukunft

Junge Politiker vertreten glaubwürdig die Interessen ihrer Generation. (Foto: Lucian Hunziker)

Junge Politiker vertreten glaubwürdig die Interessen ihrer Generation. (Foto: Lucian Hunziker)

Im Jahr 2011 erwarten uns mit den kommunalen und den nationalen Gesamterneuerungswahlen zwei wegweisende Urnengänge. Es gilt, bereits jetzt die richtigen Weichen für einen freisinnigen Erfolg zu stellen. Aus Sicht der Jungfreisinnigen heisst das: Junge auf die Liste!

Auch wenn man der FDP von mancher Seite gerne das Etikett der Altherrenpartei anhängen möchte: der Freisinn kann auf eine breit abgestützte Jungpartei zurückgreifen. In 25 Kantonen und an zahlreichen Hochschulen setzen sich rund 3500 Jungfreisinnige für eine Politik der Freiheit und der Eigenverantwortung ein. Auch in Basel halten wir die liberale Fahne hoch und nehmen pointiert Stellung zu tagespolitischen Fragen.

Sich für freiheitliche Ideale einzusetzen, ist in den letzten Jahren bestimmt nicht einfacher geworden. Stets lauern neue Bevormundungen und Regulierungen auf die Bürgerinnen und Bürger. Gerade jungen Menschen glaubt man in erzieherischer Weise stets neue Vorschriften, Regeln und Verbote auferlegen zu müssen. Statt sie in die Verantwortung zu nehmen und sie an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen, zwängt man sie in ein enges Korsett der eigenen Überzeugungen.

Dies ist glücklicherweise nicht das liberale Gesellschaftsbild. Für die FDP ist Eigenverantwortung keine Floskel, sondern Verpflichtung. Sie gesteht der Jugend zu, ihr Umfeld mitzuprägen, und sie setzt sich dafür ein, dass spätere Generationen nicht von Schulden erdrückt werden, sondern über einen eigenen Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum verfügen werden. Mitverantwortung muss aber auch Mitsprache bedeuten. Viele Entscheidungen wirken sich erst in Jahrzehnten aus: die Sozialversicherungen müssen heute auf eine stabile Grundlage gesetzt werden, damit auch die Jungen später eine solide Finanzierung haben; die heute gebaute Infrastruktur legt den Grundstein für unseren Wohlstand von morgen; wird heute das Bildungssystem umgebaut, werden erst in ein paar Jahren deren Ergebnisse sichtbar werden. Es ist unabdingbar, dass auch Luca Urgese, Präsident Jungfreisinnige Basel-Stadt. Junge an den Weichenstellungen von heute beteiligt werden.

Die kommenden Wahlen sind eine grosse Herausforderung für die FDP. Sie sind aber gleichzeitig eine grossartige Chance, die Bevölkerung von Jung bis Alt von liberalen Lösungen zu überzeugen. Gerade bei den jungen Kantonsbewohnern geniessen freiheitliche Ideale viel Sympathie. Um sie zu überzeugen, braucht es aber ein klares Zeichen unserer Partei. Denn gerade junge Menschen wählen gerne junge Kandidaten, die glaubwürdig die Interessen ihrer Generation vertreten können.

Es stehen motivierte und engagierte junge Kandidatinnen und Kandidaten bereit, die mit Herzblut für die freisinnige Sache kämpfen und insbesondere ihre Altersgenossen vom Freisinn überzeugen werden. Der Mutterpartei obliegt es, ihnen nun Verantwortung zu übertragen und sie auf die Listen für den Bürgergemeinde- und den Nationalrat zu setzen. Damit das Jahr 2011 ein freisinniges Erfolgsjahr wird!

Artikel erschienen im Basler Freisinn 6/2010 vom 10. November 2010.