
geboren im September 1986
aufgewachsen in Basel und Schönenbuch (BL)
Studium der Rechtswissenschaften in Basel und Bern
Stv. Leiter Standort & Politik, Leiter Finanzen und Steuern Handelskammer beider Basel
Grossrat FDP Basel-Stadt seit 2014
Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch
Ich wurde 1986 in Basel geboren. Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich hier und wurde im Petersschulhaus eingeschult. In meinem achten Lebensjahr zogen wir – meine Eltern, meine Schwester und ich – nach Schönenbuch, sodass ich die nächsten Jahre in dieser kleinen Baselbieter Gemeinde oberhalb von Allschwil verbrachte.
Je älter ich wurde, desto stärker wurde Basel wieder mein Lebensmittelpunkt. Bei meiner Ausbildung, beruflich und politisch. Ich absolvierte das Wirtschaftsgymnasium in Basel und studierte anschliessend Rechtswissenschaften an der Universität Basel. Mit 23 Jahren, kurz vor Abschluss des Studiums, zog ich zurück nach Basel, wo ich seither lebe. Zunächst 13 Jahre im St. Johann, heute im Kleinbasel.
Nach dem Studium absolvierte ich zunächst ein Volontariat bei einer Anwaltskanzlei. Bei einer Rechtsschutzversicherung bearbeitete ich Rechtsfälle zu allem, was die Menschen beschäftigt. Heute arbeite ich bei der Handelskammer beider Basel und arbeite täglich an der Verbesserung unseres Standortes, insbesondere im Bereich Finanz- und Steuerpolitik.
Schon früh bemerkte ich, dass Politik mich interessiert und ich Freude habe am politischen Wettstreit der Argumente. Die liberale Grundidee unseres Bundesstaates und seiner Institutionen überzeugten mich. Deshalb entschied ich mich im Alter von 16 Jahren, Mitglied der Jungfreisinnigen Basel-Stadt zu werden. Dort wurde ich erst Kassier und später Präsident. In dieser Zeit kandidierte ich zum ersten Mal für ein politisches Amt, nämlich 2011 für den Nationalrat.
Ein Jahr, nachdem ich die Funktion als Präsident der Jungfreisinnigen abgegeben hatte, wurde ich Vizepräsident der Basler FDP. Da ich 2012 erstmals für den Grossen Rat kandidiert hatte und dabei zweiter Nachrückender wurde, konnte ich zwei Jahre später nachrücken und übernahm so erstmals ein politisches Amt. Bald darauf wurde ich Parteipräsident der Basler FDP, eine Funktion, die ich fünf Jahre lang ausübte.
Im Frühling 2024 kandidierte ich für den Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt.
Mein Name verrät es: Die Wurzeln meiner Familie liegen in Italien, genauer: in Apulien. Meine Geschichte hat denn auch viele Ähnlichkeiten mit den Geschichten anderer Kinder und Enkel von Einwanderern.
Meine Grosseltern kamen in den 50er-Jahren nach Basel. Wie viele andere italienische Arbeiter suchten sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Glück in der Schweiz – und fanden es. Denn trotz aller Widrigkeiten und Hürden, die das Leben der Italiener in der Schweiz prägten, bot die Schweiz die Möglichkeit, sich mit Beharrlichkeit, Fleiss und der nötigen Portion Glück einen bescheidenen Wohlstand zu erarbeiten. Es war das grosse Ziel dieser ersten Auswanderer-Generation, dass es ihren Kindern besser gehen soll. Mein Grossvater erzählt mir noch heute stolz, wie er sich sprichwörtlich vom Tellerwäscher in einem Restaurant zu einer Anstellung bei einem Pharmaunternehmen bis zum Hauseigentümer in Riehen hochgearbeitet hat.
Dieses Arbeitsethos prägte auch meine Eltern. Als Secondos lag ihnen viel daran, sich zu integrieren, sich weiterzubilden und ihren Kindern alle Chancen zu bieten. Sie leisteten immer das kleine Bisschen mehr, bis sie ihr lange erträumtes Ziel erreichten, sich ein Eigenheim leisten zu können. Diese Haltung und diese Werte haben sie an mich und meine Schwester weitergegeben.







Aufgrund meiner Tätigkeiten, Interessen und Überzeugungen bin ich – neben meinem politischen Engagement – Mitglied in diversen Vereinen, die ich so in ihrem Wirken unterstützen möchte.
Während sechs Jahren amtete ich als Delegierter des Hauseigentümerverbandes Basel-Stadt. 2012 war ich Mitgründer des Bundes der Steuerzahler Basel-Stadt und während sieben Jahren dessen Co-Präsident. Ab 2013 war ich im Vorstand der Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz, ab 2017 bis 2022 deren Vizepräsident.
Heute bin ich Präsident der Kommission der GGG Migration und Sekretär des Gemeinnützigen Vereins für Alterswohnungen.


In meiner Freizeit spielte ich während vielen Jahren Fussball. Vor einigen Jahren habe ich die Fussballschuhe, mit Ausnahme der Einsätze mit dem FC Grossrat, an den Nagel gehängt. Seit frühen Jugendjahren spiele ich zudem Badminton.
Schon als Kind verschlang ich Bücher. Besonders spannende Bücher auch nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Heute sind natürlich zuerst Parlamentsakten dran. Aber wenn zwischendurch etwas Zeit übrig ist, lese ich noch heute wann immer ich kann. Leider gibt es viel mehr interessante Bücher, als ich lesen kann. Die Bücher stapeln sich…
Ebenso gerne sehe ich mir verschiedenste Serien an. Naheliegenderweise am liebsten politische Serien (House of Cards, Borgen, The West Wing, …) oder Anwaltsserien (Suits, Boston Legal, The Good Wife, …). Aber auch andere gut gemachte Serien ziehen mich in ihren Bann.