Der Kasernen-Umbau muss ein Wunderbau sein. Die Kaserne müsste wohl doppelt aufgestockt werden, um alle von den Befürwortern gehegten Erwartungen zu erfüllen. Es sind Erwartungen, die dieser Bau nie alle wird erfüllen können, auf die sich das Präsidialdepartement aber mit dem Motto «Ein Haus für alle» stützt. Nur so lässt sich erklären, dass das geplante Nutzungskonzept bis heute unscharf geblieben ist. Jeder soll sich Hoffnungen machen, niemand vergrault werden. Dieses Projekt ist jedoch weder Fisch noch Vogel und leidet an vielen Schwächen. So ist aus der ursprünglich versprochenen grosszügigen Öffnung in Richtung Rhein ein nächtlich verschlossener Treppenabgang durch das Gebäude hindurch geworden. Ein vom Kanton eingesetztes Gremium soll künftig darüber entscheiden, wer sich einer befristeten Nutzung als würdig erweist. Hier erstaunt insbesondere die Haltung von Vertretern der Alternativkultur, welche sich doch gerade durch Abgrenzung zu bestehenden Strukturen definiert, sich nun aber offenbar der staatlichen Kulturdefinition unterwerfen will. Aus Optik des Steuerzahlers nicht zu verachten ist die Tatsache, dass es deutlich günstiger gehen würde. Unbestritten verschlingt die Erdbebenertüchtigung einen grossen Teil der Projektsumme von insgesamt 47 Mio. Franken. Gar nicht ernsthaft geprüft wurde hingegen eine private gemeinnützige Trägerschaft, wie sie auf dem Warteck-Areal oder dem Gundeldinger Feld erfolgreich wirkt und die einen Teil der Kosten übernehmen könnte. Weil seit Jahrzehnten über die Zukunft der Kaserne gestritten wird, sind einige vor Ungeduld blind geworden gegenüber den Schwächen dieses Projektes. Dieser unser Stadtbild prägende Kasernenbau hat eine sorgfältigere Vorgehensweise verdient. Die Vorlage gehört daher mit einem Nein zurück an den Absender.

Artikel erschienen in der bz Basel vom 5. Januar 2017



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